Theraphosa blondi (Latreille, 1804)

Wissenschaftlicher Name:    Theraphosa blondi 
 

Erstbeschreibung:    (Latreille, 1804)

Herkunft:
   Brasilien, Venezuela, Guyana
 
Lebensraum:   Bodenbewohner, lebt in  feucht warme, tropische Regenwald. 

Größe:     ca. 10 cm Körperlänge

Temperatur Tag:       23°bis 25°C

Temperatur Nacht:
   19° bis 22°C

Luftfeuchtigkeit:       ca. 70 bis 80%

Größe des Terrariums:   40 x 40 x 30 cm

Bodengrund:     Grabfähiges Substrat, Blumenerde oder Walderde. Der Bodengrund sollte einen tiefe von ca. 10 bis 15 cm haben, da Theraphosa blondi gerne gräbt. Der Bodengrund sollte mäßig feucht gehalten werden. Man kann ihr eine Höhle anbieten, die meistens bereitwillig angenommen wird.

Pflanzen:   feuchtigkeitsliebendere Pflanzen

Aussehen:     Die Grundfarbe von Theraphosa blondi ist kaffeebraun bis zu schwarz ohne weitere Farbmusterung. Weibchen können ein Gewicht von bis zu 170 Gramm erreichen. Männchen sind weniger kräftig und sind oft dunkler gefärbt. Theraphosa blondi besitzt am ersten Beinpaar keine Schienbeinhaken.

Verhalten:
  Theraphosa blondi ist eine kräftig gebaute, flinke und aggressive Spinne . Die bei Belästigung oder Bedrohung sofort zu bombardieren beginnt. Wobei sie auch von einem Giftbiss nicht abgeneigt. Sie kann laut und heftig stridulieren. Theraphosa blondi ist außerhalb des Unterschlupfes nur selten anzutreffen.

Verpaarung/Zucht:   Die Nachzucht von Theraphosa blondi bereitet keine große Schwierigkeit. Die Verpaarung verläuft friedlich und einfach. Leider ist es nicht ganz einfach, das Weibchen zum Kokonbau zu bewegen. Nach ca. 2 bis 3 Monaten nach der Verpaarung beginnt das Weibchen mit dem Kokonbau. In einem Kokon können ca. 100 bis 150 Eier enthalten sein. Die Jungtiere sind beim Schlüpfen bereits 1,5 bis 2 cm groß. Nach ca. 10 Wochen je nach Haltungsbedingungen beginnen die kleinen Spinnen aus dem Kokon zu schlüpfen. Die Aufzucht von Theraphosa blondi Spiderlinge ist eigentlich problemlos. Sie fressen gut und wachsen schnell heran. Theraphosa blondi neigen dazu, dass sie den Kokon nach ca. 3 bis 4 Wochen auffrisst.

Literaturhinweise:

Striffler, B.F.Die Riesenvogelspinnen - Theraphosa blondi & Theraphosa apophysis.

Peter Klaas Vogelspinnen im Terrarium 


BERNO, R.-P. (2001): Erfahrungen zur Haltung und Zucht von Theraphosa blondi. DeArGe Mitteilungen 6(1): 4-6.

DEUTSCHLE, T. (1999a): Eindrücke aus dem tropischen Tieflandregenwald Französisch-Guayanas; Lebensraum von Theraphosa blondi (1). DeArGe Mitteilungen 4(5): 3-7.

ECKHARDT, D. (1990): Beobachtungen zum Terrarienverhalten der Vogelspinne Theraphosa leblondi LATREILLE 1804 (Theraphosinae). Arachnol. Anz. 5: 11-14.

GABRIEL, R. (2003): Notes on the Husbandry and Captive Breeding of Theraphosa blondi. British Tarantula Society Journal 18(2): 54-57.

STRIFFLER, B. & D. WEINMANN. (2003): Vogelspinnen in Venezuela – von der Karibik bis zu den Tepuis. DRACO 4(16): 70-76.

WEST, R. C. (1997b): Ein Festmenü aus Vogelspinnen. Reptilia 2(4): 27-29.

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 
 

 
 

 

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